Archiv der Kategorie 'St. Pauli'

25.10. Solidaritätsdemo für „Lampedusa in Hamburg“ – Come on St. Pauli!

Liebe Sankt Paulianer_Innen,
nach dem Spiel gegen Sandhausen am 25. Oktober wollen wir uns treffen, um zu zeigen, dass St. Pauli hinter den Geflüchteten der Gruppe „Lampedusa in Hamburg“ steht. Um 20.30 Uhr versammeln wir uns daher auf dem Harald-Stender-Platz vor der Südkurve, um von dort gemeinsam zur St.-Pauli-Kirche zu ziehen.

Viele Fans des FC St. Pauli und Menschen aus dem Viertel haben sich in den letzten Monaten aktiv mit den rund 300 Geflüchteten der Gruppe „Lampedusa in Hamburg“ solidarisiert. Mit unzähligen Aktionen kämpften und kämpfen Leute aus ganz Hamburg für eine menschenwürdige Perspektive. Doch der Hamburger Senat ignorierte die Geflüchteten und die breite Solidaritätsbewegung!

Doch nun reagiert der Senat – und geht zu einem offenen Angriff über!

Er drangsaliert die Geflüchteten seit Tagen mit einer rassistischen Hetzjagd, um ihre Abschiebung in die Wege zu leiten. Offenbar hat die regierende SPD um Olaf Scholz Schiss bekommen, weil große Teile der Bevölkerung nicht wegschauen, sondern den Betroffenen den Rücken stärken. Deswegen setzt der Senat jetzt auf Law & Order und Abschiebung unter dem Banner der Rechtsstaatlichkeit und dem zynischen Vorwand, Hilfe zu gewähren.

Gemeinsam Flagge zeigen gegen die rassistische Hetze!

Wir werden das nicht akzeptieren und unsererseits den Druck erhöhen. Zeigen wir dem menschenverachtenden Senat, dass wir mehr sind! Deswegen wollen wir nach dem Spiel mit vielen auf die Straße gehen. Wir werden uns dabei nicht provozieren lassen, damit die Sicherheit der Geflüchteten auf der Demonstration nicht gefährdet wird.

Am Samstag (26. Oktober) veranstalten zudem mehrere Gruppen aus dem Umfeld des FC St. Pauli den „International Refugee Summit“, an dem neben „Lampedusa in Hamburg“ auch Gruppen aus England und Schottland teilnehmen. Treffpunkte: 11 Uhr St. Pauli-Kirche, 12 Uhr Fanräume im Millerntorstadion.

Wir rufen ebenfalls zur Teilnahme an der bundesweiten Demo von „Lampedusa in Hamburg“ am 2. November (14 Uhr / Hauptbahnhof) auf.

Kein Mensch ist illegal!

******SOLIDARITÄTSDEMO VON FANSZENE UND STADTTEILINITIATIVEN******
******LAMPEDUSA IN HAMBURG – „WE ARE HERE TO STAY!“******

Freitag, 25. Oktober 2013 20.30 Uhr / Harald-Stender-Platz vor der Südkurve (Budapester Str.)

Der Aufruf wird unterstützt von (Stand: 24. Oktober):
AFM-Abteilungsleitung, Ahoi St. Pauli, Aktionsbündnis gegen Homophobie und Sexismus Sankt Pauli, Alte Schule St. Pauli, Arbeitsgemeinschaft interessierter Mitglieder (AGiM), Audiolith Records, 1. Autohof St. Pauli, Avanti/IL Hamburg,BKSP, Blocknachbarn Sankt Pauli, Blödes Volk Sankt Pauli, Braun-weiße Hilfe, Braun-Weiße Verfolger, Breite Masse, Breitseite St. Pauli, Brigade Zero, Buenaventura, Bündnis „Schlaflos in Hamburg? Mietenwahnsinn stoppen!“, Budenknäuel Sankt Pauli, BWL St. Pauli, Café Creisch, ChaosZecken St Pauli FanClub Bielefeld, Chewbacca Sankt Pauli, Comic- und Buchladen Strips & Stories, Cosa Nostra Sankt Pauli, 2. Damen St. Pauli Handball, Das St. Pauli-Manifest „wir sind mehr“, Der Übersteiger, DIE NETTEN, Die Pendler Lüneburg, Drugados, DSP – Desorganisierte Sankt Pauli, Electro Mob Sankt Pauli, Eskimo Punx St. Pauli, Fanclub Aale GS, Fanclubsprecherrat des FC St. Pauli, Fanmeldeamt St. Pauli, Fanladen St. Pauli, Fa ALAN selbstverwaltete Betriebe, ReutlingenFC St. Pauli Fanclub Catalunya, FC St. Pauli Fanclub Hafenklang, FC St. Pauli Marathon-Abteilung, FC Tortuga, Feine Sahne Fischfilet, FørdePiraten Flensburg, FSR Germanistik, G.A.S. St. Pauli, G.C.S.P., G.M.S. St. Pauli, Golden Pudel Club, Gorilliaz St. Pauli, Gran Amor Sankt Pauli, GWA St. Pauli, HAFENBANDE, Hafenvokü, Hinchas Sankt Pauli, 1. Herren St. Pauli Handball, 8. Herren FC St. Pauli Fußball, Initiative ESSO-Häuser, Jolly Roger/Ballkult e.V., Kampagne „Flora bleibt unverträglich“, Kaputte Köpfe Sankt Pauli, KIEZKIEKER, KleinerTods FCSP Blog, Knappomat-Affglitsch, Kollektiv 20359, „Komm in die Gänge“ Gängeviertel e.V., KumbaYo St. Pauli, Last Minute St. Pauli, Leerstand zu Wohnraum, Les sans goûts, Lichterkarussell, magischerfcblog, Manischer FC, Millerntoristen, Mob Connewitz, MOB-FCSP, ModefansKnabeweg, Motorschiff Stubnitz e.V., Multi Press, Nachbarschaftstreffen Holstenstraße, Neckarpiraten Reutlingen/Tübingen,Nord Support Sankt Pauli, No-Tengo-Idea, Notgemeinschaft Peter Pan, Pappboys, Park Fiction Komitee, PARAMATICS SANKT PAULI – der Paramat, Partizans Heidelberg, Plenum Hafenstraße, Rhoihessefront, Punkrock St. Pauli, Roter Stern Sankt Pauli, Sankt Pauli Mafia, St. Pauli Roar Solidaritäts-Espresso, Sankt Pauli Twenty One, Schall & Rauch Sankt Pauli, Scheißegal Sankt Pauli, Siamo Tutti FC St. Pauli, S.O.S. St. Pauli, Sprottentalpiraten, Straßenpiraten e.V., Südwestbrigade Sankt Pauli, Swing youth St.Pauli, Szenario Kaos, uijuijui, Ulm ist braun-weiß, Ultrà Sankt Pauli, VIII. Damen, Yorkshire St. Pauli, Zecke 11, Zeckensalon, Zielgruppe.

Wenn ihr als Initiative, Einrichtung oder Fanclub ebenfalls mit zur angemeldeten Demonstration aufrufen wollt, dann meldet euch schnellstmöglich bei zeckensalon@riseup.net

29.04. Zeckensalon History im Rahmen der Protestkulturwoche auf St. Pauli

Montag, 29.04. um 20 Uhr im Clubheim St. Pauli:

Das Stadion als Ort gesellschaftspolitischer Auseinandersetzungen und dessen Grenzen – Ein Rückblick auf mehr als zwei Jahrzehnte politische Fanszene beim FC St. Pauli

Ob Solidarität mit linken Projekten wie der Hafenstraße, Widerstand gegen die zunehmende Kommerzialisierung in Verein und Viertel oder der gelebte Antifaschismus: Die Geschichte der Fanszene des FC St. Pauli ist seit Mitte der 1980er-Jahre geprägt von verschiedensten gesellschaftspolitischen Auseinandersetzungen, die vor den Toren des Millerntorstadions nicht Halt gemacht haben. Es vergeht kein Spiel, bei dem nicht irgendwie auf eine aktuelle politische Auseinandersetzung eingegangen wird.

Doch abgesehen davon, dass der Schein oft trügt, gab es auch hier eine „Zeit davor“ – als Schwarze Spieler mit Urwaldgeräuschen rassistisch beleidigt wurden und Reichskriegsfahnen wehten. Was ist in der Zwischenzeit geschehen? Welche Protestarten und Aktionen gab es? Welche Strategien verfolgten die Protagonistinnen und Protagonisten? Gab es überhaupt Strategien? Wir wagen den schonungslosen Blick auf die Zeit von den 80ern bis heute und freuen uns auf spannende Diskussionen…

Als Gast werden wir Sven Brux begrüßen dürfen, der seit einigen Jahrzehnten mit dem Verein auf unterschiedlichste Weise – als aktiver Fan, Fanladen-Mitbegründer, Fanbeauftragter oder Vereinsangestellter (Leitung Sicherheit und Organisation) – verwoben ist.

Diese Veranstaltung findet im Rahmen der Protestkulturwoche statt.

26.04.: Fußball und Kapitalismus – Es gibt keinen richtigen Ballsport im Falschen

Am 26.04. um 20 Uhr im Fanladen St. Pauli findet folgende Zeckensalon-Veranstaltung statt:

Fußball und Kapitalismus – Es gibt keinen richtigen Ballsport im Falschen – Vortrag und Diskussion mit Jan Tölva.

Viele Fans und Ultras sind gegen den „modernen Fußball“ und gegen „Kommerzialisierung“, doch was genau das bedeutet, was genau sich hinter diesen Begriffen verbirgt und wie Fußball im Kapitalismus eigentlich funktioniert, wissen die wenigsten. Dieser Vortrag will versuchen die Warenförmigkeit des Fußball und die teilweise verkürzte Kritik an derselben näher zu beleuchten.

Jan Tölva ist Soziologe, freier Journalist und Fußballfan und lebt derzeit in Berlin.
-----
Die Veranstaltung wird in Kooperation mit dem Fanclubsprecherrat (FCSR) durchgeführt.
-----
Update 27.04.: Die Veranstaltung ist mittlerweile vorbei, den Audio-Mitschnitt findet ihr hier: Jan Toelva – Fussball und Kapitalismus

Zeckensalon am Freitag, 29.03.

Zeckensalon am Freitag: Am Freitag findet wie gewohnt (letzter Freitag im Monat) der Zeckensalon um 20 Uhr im Fanladen St. Pauli statt. Das Orga-Treffen beginnt um 19 Uhr, an dem sich auch gerne Interessierte beteiligen können.

Um 20 Uhr werden wir kurzfristig Gäste von der Ini ‚Esso-Häuser‘ begrüßen dürfen, die uns kurz was über den aktuellen Stand der Häuser auf St. Pauli erzählen werden. Für Ende April/Mai wird mit dem Gutachten gerechnet. Es beginnt nun also die heiße Phase…

Im Anschluss wollen wir gemeinsam überlegen, wie auch wir als Fanszene in diesem Konflikt aktiv werden können. Nette Aktionen nach Heimspielen sind dabei durchaus denkbar. Wer Interesse hat daran mitzuwirken, das Thema einfach am Herzen liegt oder bei uns einfach nur mal reinschnuppern will, der ist auf jeden Fall am Freitag beim Zeckensalon herzlich willkommen!

22.03. Braun-weißer Fahnenworkshop um 20 Uhr im Clubheim

Du wolltest schon immer deine eigene Fahne nähen, aber weißt nicht wie? Du hast schon einen groben Plan und brauchst noch Hilfe bei der Verwirklichung? Dnna kann dir geholfen werden bei unserem Fahnenworkshop! Unter der mehr oder weniger fachkundigen Anleitung des Zeckensalons und deren FreundInnen, könnt ihr am 22.03. ab 20:00 Uhr im Clubheim St. Pauli eure Fragen stellen, anderen über die Schultern schauen und/oder selbst tätig werden. Gemeinsam wollen wir mit euch viele Fahnen erstellen, damit das Millerntor in Zukunft noch ein wenig bunter wird!

Dank der tatkräftigen Unterstützung des FCSR können wir eine Grundausstattung an Material stellen. Allerdings sind wir auch darauf angewiesen, dass zumindest einige von euch selbst Materialien wie Fahnenstoff mitbringen. Nähmaschinen sind vor Ort vorhanden. Wir freuen uns! Für ein buntes Stadion völlig außer Kontrolle! DIY or DIE!

Die Fakten im praktischen Überblick:
Veranstalter: Zeckensalon & Freunde
Thema: Braun-weißer Fahnenworkshop
Datum: 22. März
Uhrzeit: 20 Uhr
Ort: Clubheim St. Pauli
Schwierigkeitsgrad: leicht
Mitzubringen: Nach Möglichkeit geeignete Materialien.

2x mal Zeckensalon am 25.01. und 2.02.

Update:
Die Veranstaltung am 1.2. Fußballfans zwischen Macht, Herrschaft und Diskriminierung mit Gerd Dembowski findet nicht im Fanladen, sondern im Centro statt.

Freunde,

Randgruppen aufgepasst!

Am Freitag den 25.01. findet, wie gewohnt am letzten Freitag im Monat um 20 Uhr im St. Pauli Fanladen, der Zeckensalon zum allseits beliebten Thema „DFL-Sicherheitspapier“. Genauer Infos folgen in nicht allzu ferner Zukunft.

Ne, findet leider nicht statt, d.h. diese Veranstaltung fällt bedauerlicherweise aus. Aber:

Schon eine Woche später gehts, am Freitag, 01.02. um 20 Uhr im Centro (verschoben aus dem Fanladen) weiter in Kooperation mit dem Fanclubsprecherrat zum Thema:

Fußballfans zwischen Macht, Herrschaft und Diskriminierung – Vortrag und Diskussion mit Gerd Dembowski

Dieser Abend fängt dort an, wo viele Fallbeschreibungen zu Diskriminierung im Fußball aufhören. Und bleibt dabei vor allem kurzweilig.Gerd Dembowski begreft Fußball als ein gesellschaftliches Trainingsfeld für soziale Konstruktionen und Machttechniken. Heterosexismus und Homophobie, Rassismus, Antisemitismus und Antiziganismus sind einige extreme Ausformungen, wenn es um „Wir“ und „Die Anderen geht“. Dahinter stehen althergebrachte Muster von Männlichkeit, Überlegenheitsdenken und Autoritarismus. Während sich das „Wir“ und „Die Anderen“ im Fußball nicht auflösen lässt, kommt es darauf, den Fußball als Freiraum für Jugendkulturen u.a. sozial inklusiv zu füllen.

Zur Person:
Gerd Dembowski (40), lebt in Berlin und Hannover, ist seit 19 Jahren als Sozialwissenschaftler mit Bildungs-, Sozialarbeits- und Forschungsprojekten im international unterwegs Derzeit arbeitet er in
der Kompetenzgruppe Fankulturen & Sport bezogene Soziale Arbeit (KoFaS) am Institut für Sportwissenschaft der Leibniz Universität Hannover.
Sein Essay „Ein Leitbild erfinden. Zur Identitätsbildung bei Ultras als Fußballfangruppierungen zwischen Kultur und Kommerz“ erscheint gerade im Sammelband „Sozialpsychologie des Kapitalismus- heute?“
(Psychosozial-Verlag).

Wir freuen uns!

Zeckensalon-Aufruf gegen die Polizeiwache im Stadion

Die Geschichte des FC Sankt Pauli ist gerade in jüngster Zeit auch die Geschichte von Polizeigewalt und staatlichen Angriffen auf Fans und Fankultur (siehe Jolly Roger Überfall 2009, Derby-Sieg 2011,
Schweinske-Cup 2012). Es bräuchte schon ein ganzes Museum, um die Konflikte zwischen der Staatsgewalt und der Fanszene angemessen darzustellen. Und dass die abwechslungsreiche Geschichte des FC Sankt Pauli es absolut wert ist, adäquat dargestellt zu werden, hat bereits die erfolgreiche Jahr100-Ausstellung gezeigt.

Aber der Reihe nach: Es ist aus mindestens drei Gründen absolut nicht hinnehmbar, Polizeiwache in unserer Gegengeraden zu beherbergen:

1. Würde.
Jenes höchste Gut, was die Fanszene erst kürzlich durch den Jolly Rouge im Stadion sichtbar machte, ist in höchster Gefahr. Ausgerechnet die alte Gegengerade, die von so hoher ideeller Bedeutung für den FC Sankt Pauli ist, in der die ersten Totenkopf-Fahnen wehten, soll durch eine Tribüne ersetzt werden, welche die Infrastruktur für jene beherbergt, die uns – wie bereits oben erwähnt – in der Vergangenheit schwerste körperliche und mentale Schmerzen bereiteten und sicherlich auch in Zukunft bereiten werden.

2. Sicherheit
Egal wie jede_r persönlich zur Polizei steht, selbst wenn du gar kein Problem mit den Schutzmännern und Schutzfrauen hast – es ist gut möglich, dass sie ein Problem mit dir haben. Zur falschen Zeit am falschen Ort und -zack- sind die Zähne weg. Eine Polizeiwache in der Gegengerade einzurichten, hieße mit Höchstgeschwindigkeit an der Eskalationsspirale zu drehen.

3. Alternativlos: Das Museum
Ausnahmsweise kann in dieser scheinbar ausweglosen Situation einmal mit einem konstruktiven Vorschlag geglänzt werden. Sankt Pauli, wir brauchen das Museum zur Dokumentation der wenigen Triumphe und
zahlreichen Auseinandersetzungen, die uns zu dem gemacht haben, was wir sind. Gerade die ignorante Haltung der obersten Etage unseres Vereins zeigt, wie wichtig eine Vergegenständlichung der vielseitigen Identität
der Fanszene ist.

GEGEN eine Goliathwache in der Gegengerade!

FÜR ein Museum, wie es die Welt noch nicht gesehen hat:
Das FC St. Pauli-Museum. In der Gegengerade. Am Millerntor.

Deshalb: Beim nächsten Heimspiel am 25.09. gegen Aalen alle in Rot,
alle mit dem Jolly Rouge. Tragen wir unseren Protest wieder in das
Millerntor-Stadion.

Museum statt Goliathwache – Heute basteln im Gängeviertel

Moin Zecken,

Um den Protest gegen die Polizeiwache und für ein Sankt Pauli-Museum in der Gegengeraden ins Stadion zu tragen, findet heute, Donnerstag um
18:30 im Gängeviertel (Valentinskamp 25) ein Mal- und Basteltermin statt. Ein bisschen Farbe und Tapete wird vor Ort sein, bringt aber auch
gerne selber Material mit.

Forza, alle(s) in Rot,
der Zeckensalon

Positionspapier der Fanszene des FC St. Pauli

Museum statt Goliathwache!

Für eine sinnvolle Nutzung der neuen Gegengerade

Die Gegengerade des Millerntor-Stadions ist ein entscheidender Ort für die Geschichte des FC St. Pauli.

Dies ist der Ort, wo die ersten Totenkopf-Fahnen wehten. Dies ist der Ort, wo eine vollkommen neue Art der Fankultur entstand. Dies ist die Keimzelle des „Mythos St. Pauli“.

Wir sollten diesen Ort Leben lassen. Wir sollten ihn nutzen, um diesen unglaublichen Verein zu feiern. Und alle zu würdigen, die ihn ausmachen.

Wir haben die Chance dazu. Wir haben sie jetzt und nie wieder. In der Gegengerade sind 600 zusammenhängende Quadratmeter frei. Direkt neben den Fanräumen. Direkt neben dem zukünftigen Sitz des Fanladens. Eine Fläche von unschätzbarem Wert.

Niemand im FC St. Pauli will, dass diese Fläche für einen vereinsfremden Zweck blockiert wird. Niemand will, dass eine Polizeiwache dort einzieht – als Ersatz für die alte Domwache, genutzt an allen Dom- und Spieltagen. Eine Nachbarschaft, die auch die Arbeit des Fanladens stark behindern würde.

Der FC St. Pauli steht im Wort. Sein Präsidium hat vor Jahren mündlich versprochen, der Stadt bei der Erneuerung der Domwache zu helfen. Im Gegenzug für Unterstützung bei der Stadion-Rekonstruktion.

Doch für den Standort einer Dom- und Stadionwache gibt es Alternativen. Für ein FC St. Pauli-Museum nicht. Auf einen solchen Ort zu verzichten, wäre eine historische Weichenstellung. Weg vom „Lebensgefühl St. Pauli“. Hin zu einer leeren Hülle.

Lange haben Fans auf dieses Risiko hingewiesen. Lange wurde intern verhandelt. Es ist spät, doch nicht zu spät. Darum machen wir Druck.

Und wir bieten unsere Hilfe an. Unsere Ideen. Unser Wissen. Unsere Hände. Unser Herz. Wir sind viele. Wir sind entschlossen. Und gemeinsam schaffen wir nahezu alles.

Wir fordern das Präsidium des FC St. Pauli auf, den Auftrag der Jahreshauptversammlung 2010 zur Einrichtung eines Vereinsmuseums umzusetzen:

Macht ein FC St. Pauli-Museum in der Gegengerade möglich, das diesen Namen auch verdient!
Nehmt unsere Hilfe an!
Entscheidet Euch für Identität und Geschichte des FC St. Pauli!
Entscheidet Euch für ein gemeinsames Ziel, das alle St. Paulianerinnen und St. Paulianer eint!
Entscheidet Euch für eine Realisierung der Domwache außerhalb des Millerntor-Stadions!

FÜR eine gemeinsame Lösung von Verein und Stadt!

GEGEN eine Goliathwache in der Gegengerade!

FÜR ein Museum, wie es die Welt noch nicht gesehen hat:
Das FC St. Pauli-Museum. In der Gegengerade. Am Millerntor.

Die bisherigen Unterzeichner findet ihr hier. Wenn ihr auch unterzeichnen wollt, dann schickt eine Mail an unterzeichnen ät magischerfc.de . Sehr gerne auch als Fanclub, Organisation, Firma oder ähnlichem.

Material: FC St. Pauli Museum statt Goliathwache

Die Bilder sind zur freien und massenhaften Verbreitung bestimmt.

Hier nochmal der Link zu dem großen „Museum statt Goliathwache“-Vernetzungstreffen: klick

Das wird ein heißer Herbst auf St.Pauli!

Eintrittskarte FC St. Pauli Museum

MuseumLogosw

MuseumLogo

M_wie_Museum