2x mal Zeckensalon am 25.01. und 2.02.

Update:
Die Veranstaltung am 1.2. Fußballfans zwischen Macht, Herrschaft und Diskriminierung mit Gerd Dembowski findet nicht im Fanladen, sondern im Centro statt.

Freunde,

Randgruppen aufgepasst!

Am Freitag den 25.01. findet, wie gewohnt am letzten Freitag im Monat um 20 Uhr im St. Pauli Fanladen, der Zeckensalon zum allseits beliebten Thema „DFL-Sicherheitspapier“. Genauer Infos folgen in nicht allzu ferner Zukunft.

Ne, findet leider nicht statt, d.h. diese Veranstaltung fällt bedauerlicherweise aus. Aber:

Schon eine Woche später gehts, am Freitag, 01.02. um 20 Uhr im Centro (verschoben aus dem Fanladen) weiter in Kooperation mit dem Fanclubsprecherrat zum Thema:

Fußballfans zwischen Macht, Herrschaft und Diskriminierung – Vortrag und Diskussion mit Gerd Dembowski

Dieser Abend fängt dort an, wo viele Fallbeschreibungen zu Diskriminierung im Fußball aufhören. Und bleibt dabei vor allem kurzweilig.Gerd Dembowski begreft Fußball als ein gesellschaftliches Trainingsfeld für soziale Konstruktionen und Machttechniken. Heterosexismus und Homophobie, Rassismus, Antisemitismus und Antiziganismus sind einige extreme Ausformungen, wenn es um „Wir“ und „Die Anderen geht“. Dahinter stehen althergebrachte Muster von Männlichkeit, Überlegenheitsdenken und Autoritarismus. Während sich das „Wir“ und „Die Anderen“ im Fußball nicht auflösen lässt, kommt es darauf, den Fußball als Freiraum für Jugendkulturen u.a. sozial inklusiv zu füllen.

Zur Person:
Gerd Dembowski (40), lebt in Berlin und Hannover, ist seit 19 Jahren als Sozialwissenschaftler mit Bildungs-, Sozialarbeits- und Forschungsprojekten im international unterwegs Derzeit arbeitet er in
der Kompetenzgruppe Fankulturen & Sport bezogene Soziale Arbeit (KoFaS) am Institut für Sportwissenschaft der Leibniz Universität Hannover.
Sein Essay „Ein Leitbild erfinden. Zur Identitätsbildung bei Ultras als Fußballfangruppierungen zwischen Kultur und Kommerz“ erscheint gerade im Sammelband „Sozialpsychologie des Kapitalismus- heute?“
(Psychosozial-Verlag).

Wir freuen uns!

Der Zeckensalon braucht DICH

Seit fast 2 1/2 Jahren existiert der Zeckensalon und so langsam stehen wir an einem Scheideweg. Wir würden gern unseren Kreis der Aktiven erweitern und sind daher dringend auf der Suche nach weiteren MitstreiterInnen.
Egal ob Oldtra, Ultra, Nordkurven-Urgestein, GG-SteherIn oder relativ frisch in der großen Familie des FCSP angekommen: Bei uns sind alle willkommen, die sich politisch im Rahmen unseres geliebten FC St. Pauli engagieren wollen.

Mit dem An­spruch ge­star­tet, der Su­pi-du­pi-Pau­li-Men­ta­li­tät in die Ge­samt­sup­pe zu spu­cken, wei­chen wir auch in Zukunft kei­nen Fuß­breit davon ab. Der Ze­cken­sa­lon ver­steht sich wei­ter­hin als Platt­form für kri­ti­sche St. Pau­lia­nerIn­nen und Ak­ti­ons­grup­pe zu­gleich: So konn­ten wir neben Dis­kus­si­ons­aben­den, Film­vor­füh­run­gen und theo­re­ti­schem Input auch un­se­ren Bei­trag zu den Jolly Rouge-Pro­tes­ten leis­ten. Und wir ma­chen wei­ter, des­halb kommt vor­bei und bringt euch ein. Neue Ideen sind immer willkommen.

Normalerweise fin­det der Ze­cken­sa­lon jeden letz­ten Frei­tag im Monat um 20 Uhr im Fan­la­den statt. Diesen Freitag war der Fanladen leider schon seit Monaten geblockt, sodass wir (ausnahmsweise) uns um 20 Uhr im Backbord (Cle­mens-Schultz-Stra­ße 41) treffen werden. Wir sehen uns!

Zeckensalon am 30.11., 20h im Backbord

UPDATE: Der Fanladen ist an diesem Tag belegt, deshalb treffen wir uns um 20h im Backbord, Clemens-Schultz-Straße 41

Moin liebes Tagebuch, wir melden uns auch mal wieder zu Wort.

Am Freitag den 30.11, ist wieder unser regelmäßiges Beisammensein um 20 Uhr. Es gibt dieses mal kein spezielles Thema und wir möchten zu einer offenen Gesprächsrunde einladen, gerade nach der JHV wird es hierzu sicherlich Bedarf geben. Alle Interessierten sind wirklich sehr herzlich willkommen, das kann gar nicht oft genug gesagt werden.

Und wo wir jetzt schon das Thema JHV anschneiden, können wir auch noch ein wenig Salz in die Wunde streuen, folgende Passage findet sich im Protokoll der Präsidiumssitzung vom 20.09.2012:

DFL Tagung am 27. September (BGS):
Konsens aus Präsidium: Keine Gewalt, keine Pyrotechnik.
Diese Haltung wird im Paper wiedergespiegelt – insofern konsens- und unterschriftsfähig.
Papier wird nach der Präsidiums-Sitzung von Dr. Gernot Stenger an den Aufsichtsrat weitergeleitet.

Und anstatt die Lüge einzugestehen oder mal tacheles zu reden, macht man genau das Gegenteil – und behauptet, dass die Vorwürfe des Antrages jeglicher Grundlage entbehren.
Ansonsten haben diverse Blogs / Artikel schon so gut wie alles dazu gesagt…

Somit kann es bezüglich der JHV nur noch heißen:
ALLE HIN DA!!!

Zeckensalon, 26.10. 20h gegen „Sicherheits“-wahn

Liebes Tagebuch,

Schön, dass der Zeckensalon zurück ist, auch wenn der Anlass nicht sonderlich erfreut. Allgemein läuft was falsch wenn der Zeckensalon, der sich ja vor grundsätzlicher Kritik nicht scheut, für das vermeintlich kleinere Übel streitet. Aber manchmal ist es halt so, auch wenn das den Systemkritiker in mir auf die Palme bringt.

Aktuell jedenfalls ist selbst der beschissene status quo mal wieder gefährdet und zwar von der DFL unter freundlicher Mithilfe unseres werten Herrn Dr. Stenger, Vorstandsmitglied des magischen FC. Dieser hat sich dazu erdreistet, gemeinsam mit anderen geistigen Tieffliegern, ein Papier in die Pipeline zu bringen, welches dazu geeignet ist den letzten Funken lebendiger und aktiver Fankultur auch noch zu ersticken. Eine fundamentale Kritik zu diesem Shiszl machte bereits die Runde, siehe z.B. hier:

Dieses Papier gefährdet all das, was uns am Herzen liegt und es stellt zur Disposition, was den FC St. Pauli und den Fussball allgemein mit Leben füllt. Es ist ein Angriff auf die Leute, für die Fussball und Fandasein mehr ist als Entertainment, seichte Ablenkung vom stumpfsinnigen Roboteralltag und eine Gelddruckmaschine.

Mit populistischen Sicherheits-, Kontroll- und Allmachtsphantasien sollen kritische und aktive Fanszenen zerstört werden, damit der Fussball endgültig zum seelenlosen, leicht konsumierbaren Produkt wird. Wer solche Entwicklungen befördert darf sich meiner Feindschaft jedenfalls gewiss sein, auch wenn personalisierte Kritik eigentlich fürn Arsch ist und die kapitalistische Maschinerie, die hinter solchen Entwicklungen steht, in den Fokus der Kritik gehört.
Um was es sich bei dem neuen Sicherheitspapier der DFL konkret handelt und was wir dagegen unternehmen können, soll beim nächsten Zeckensalon besprochen werden. Take back your club and your fucking life! Fick dich DFB!

Zeckensalon ist ab sofort immer am letzten Freitag im Monat um 20h im Fanladen.

Zeckensalon-Aufruf gegen die Polizeiwache im Stadion

Die Geschichte des FC Sankt Pauli ist gerade in jüngster Zeit auch die Geschichte von Polizeigewalt und staatlichen Angriffen auf Fans und Fankultur (siehe Jolly Roger Überfall 2009, Derby-Sieg 2011,
Schweinske-Cup 2012). Es bräuchte schon ein ganzes Museum, um die Konflikte zwischen der Staatsgewalt und der Fanszene angemessen darzustellen. Und dass die abwechslungsreiche Geschichte des FC Sankt Pauli es absolut wert ist, adäquat dargestellt zu werden, hat bereits die erfolgreiche Jahr100-Ausstellung gezeigt.

Aber der Reihe nach: Es ist aus mindestens drei Gründen absolut nicht hinnehmbar, Polizeiwache in unserer Gegengeraden zu beherbergen:

1. Würde.
Jenes höchste Gut, was die Fanszene erst kürzlich durch den Jolly Rouge im Stadion sichtbar machte, ist in höchster Gefahr. Ausgerechnet die alte Gegengerade, die von so hoher ideeller Bedeutung für den FC Sankt Pauli ist, in der die ersten Totenkopf-Fahnen wehten, soll durch eine Tribüne ersetzt werden, welche die Infrastruktur für jene beherbergt, die uns – wie bereits oben erwähnt – in der Vergangenheit schwerste körperliche und mentale Schmerzen bereiteten und sicherlich auch in Zukunft bereiten werden.

2. Sicherheit
Egal wie jede_r persönlich zur Polizei steht, selbst wenn du gar kein Problem mit den Schutzmännern und Schutzfrauen hast – es ist gut möglich, dass sie ein Problem mit dir haben. Zur falschen Zeit am falschen Ort und -zack- sind die Zähne weg. Eine Polizeiwache in der Gegengerade einzurichten, hieße mit Höchstgeschwindigkeit an der Eskalationsspirale zu drehen.

3. Alternativlos: Das Museum
Ausnahmsweise kann in dieser scheinbar ausweglosen Situation einmal mit einem konstruktiven Vorschlag geglänzt werden. Sankt Pauli, wir brauchen das Museum zur Dokumentation der wenigen Triumphe und
zahlreichen Auseinandersetzungen, die uns zu dem gemacht haben, was wir sind. Gerade die ignorante Haltung der obersten Etage unseres Vereins zeigt, wie wichtig eine Vergegenständlichung der vielseitigen Identität
der Fanszene ist.

GEGEN eine Goliathwache in der Gegengerade!

FÜR ein Museum, wie es die Welt noch nicht gesehen hat:
Das FC St. Pauli-Museum. In der Gegengerade. Am Millerntor.

Deshalb: Beim nächsten Heimspiel am 25.09. gegen Aalen alle in Rot,
alle mit dem Jolly Rouge. Tragen wir unseren Protest wieder in das
Millerntor-Stadion.

Museum statt Goliathwache – Heute basteln im Gängeviertel

Moin Zecken,

Um den Protest gegen die Polizeiwache und für ein Sankt Pauli-Museum in der Gegengeraden ins Stadion zu tragen, findet heute, Donnerstag um
18:30 im Gängeviertel (Valentinskamp 25) ein Mal- und Basteltermin statt. Ein bisschen Farbe und Tapete wird vor Ort sein, bringt aber auch
gerne selber Material mit.

Forza, alle(s) in Rot,
der Zeckensalon

Positionspapier der Fanszene des FC St. Pauli

Museum statt Goliathwache!

Für eine sinnvolle Nutzung der neuen Gegengerade

Die Gegengerade des Millerntor-Stadions ist ein entscheidender Ort für die Geschichte des FC St. Pauli.

Dies ist der Ort, wo die ersten Totenkopf-Fahnen wehten. Dies ist der Ort, wo eine vollkommen neue Art der Fankultur entstand. Dies ist die Keimzelle des „Mythos St. Pauli“.

Wir sollten diesen Ort Leben lassen. Wir sollten ihn nutzen, um diesen unglaublichen Verein zu feiern. Und alle zu würdigen, die ihn ausmachen.

Wir haben die Chance dazu. Wir haben sie jetzt und nie wieder. In der Gegengerade sind 600 zusammenhängende Quadratmeter frei. Direkt neben den Fanräumen. Direkt neben dem zukünftigen Sitz des Fanladens. Eine Fläche von unschätzbarem Wert.

Niemand im FC St. Pauli will, dass diese Fläche für einen vereinsfremden Zweck blockiert wird. Niemand will, dass eine Polizeiwache dort einzieht – als Ersatz für die alte Domwache, genutzt an allen Dom- und Spieltagen. Eine Nachbarschaft, die auch die Arbeit des Fanladens stark behindern würde.

Der FC St. Pauli steht im Wort. Sein Präsidium hat vor Jahren mündlich versprochen, der Stadt bei der Erneuerung der Domwache zu helfen. Im Gegenzug für Unterstützung bei der Stadion-Rekonstruktion.

Doch für den Standort einer Dom- und Stadionwache gibt es Alternativen. Für ein FC St. Pauli-Museum nicht. Auf einen solchen Ort zu verzichten, wäre eine historische Weichenstellung. Weg vom „Lebensgefühl St. Pauli“. Hin zu einer leeren Hülle.

Lange haben Fans auf dieses Risiko hingewiesen. Lange wurde intern verhandelt. Es ist spät, doch nicht zu spät. Darum machen wir Druck.

Und wir bieten unsere Hilfe an. Unsere Ideen. Unser Wissen. Unsere Hände. Unser Herz. Wir sind viele. Wir sind entschlossen. Und gemeinsam schaffen wir nahezu alles.

Wir fordern das Präsidium des FC St. Pauli auf, den Auftrag der Jahreshauptversammlung 2010 zur Einrichtung eines Vereinsmuseums umzusetzen:

Macht ein FC St. Pauli-Museum in der Gegengerade möglich, das diesen Namen auch verdient!
Nehmt unsere Hilfe an!
Entscheidet Euch für Identität und Geschichte des FC St. Pauli!
Entscheidet Euch für ein gemeinsames Ziel, das alle St. Paulianerinnen und St. Paulianer eint!
Entscheidet Euch für eine Realisierung der Domwache außerhalb des Millerntor-Stadions!

FÜR eine gemeinsame Lösung von Verein und Stadt!

GEGEN eine Goliathwache in der Gegengerade!

FÜR ein Museum, wie es die Welt noch nicht gesehen hat:
Das FC St. Pauli-Museum. In der Gegengerade. Am Millerntor.

Die bisherigen Unterzeichner findet ihr hier. Wenn ihr auch unterzeichnen wollt, dann schickt eine Mail an unterzeichnen ät magischerfc.de . Sehr gerne auch als Fanclub, Organisation, Firma oder ähnlichem.

Material: FC St. Pauli Museum statt Goliathwache

Die Bilder sind zur freien und massenhaften Verbreitung bestimmt.

Hier nochmal der Link zu dem großen „Museum statt Goliathwache“-Vernetzungstreffen: klick

Das wird ein heißer Herbst auf St.Pauli!

Eintrittskarte FC St. Pauli Museum

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Museum statt Goliathwache – Vernetzungstreffen am Freitag, 14.09.

Liebe Leute,

es wird ernst. Die Verhandlungen zwischen Präsidium und Polizei über eine Domwache in der Gegengeraden befinden sich im Endstadium. Wir wollen aber das Museum! Alle wollen es eigentlich. Umso absurder, die größte zusammenhängende Fläche im Stadion der Polizei zur Verfügung zu stellen, die auch einen Standort außerhalb akzeptieren würde.

Deswegen rufen wir zu einem großen Treffen auf. Ganz egal, welche Vereinssparte, ob Mitglied oder nicht, ob organisiert oder bis jetzt nur passiv dabei: Wer sich in irgendeiner Form für die Realisierbarkeit des Museums engagieren will, wer Ideen hat oder wer einfach nur die Problematik diskutieren möchte, der hat Freitag, den 14.09.2012, Gelegenheit dazu!

Wo: Centro Sociale
Wann: Freitag, 14.09.2012, um 19 Uhr

Verbreitet diesen Aufruf, kommt zahlreich und bringt eure Bezugsgruppe mit. Natürlich sollen auch Menschen kommen, die nicht auf der GG beheimatet sind.

27.4. Infoveranstaltung zum neuen Solikaffeeprojekt für politische Fan- und Stadtteilinitiativen auf St. Pauli

Zeckensalon am 27.4. um 20 Uhr Fanladen St. Pauli: Roar für’s Viertel – para el barrio en resistencia

Solidaritätskaffeeprojekt für antirassistische Faninitiativen und Stadtteilprojekte auf St. Pauli

St. Pauli wird oft verbunden mit dem Roar. Dieser entwickelte sich in den achtziger Jahren auf der Gegengeraden im Millerntor und stand gleichermaßen für emotionale Begeisterung und Unterstützung bei Spielen des FC St. Pauli, wie für eine politische Haltung über den Verein hinaus. Der Kampf um die Hafenstraße, Hausbesetzungen, Antifaschismus oder der Widerstand gegen Kommerzialisierung waren Teil dieser Entwicklung. Der Support und auch der Stadtteil St. Pauli hat sich mit den Jahren gewandelt. Nach wie vor gibt es aber eine politisch aktive Fanszene, für die St. Pauli nicht nur Fußball bedeutet, sondern auch Alltag, soziale Kämpfe und politische Auseinandersetzungen um das Recht auf Stadt.

Dies soll Ende Mai mit einem Solidaritätsespresso aufgegriffen werden, der der Unterstützung von Politik und Bewegung im Stadion und Stadtteil dient. Das Projekt von Cafe Libertad Kollektiv wird in Zusammenarbeit
mit Fans und Stadtteilinitiativen organisiert um antirassistische Fanprojekte, politische Stadtteilarbeit auf St. Pauli und die Frage um das Recht auf Stadt zu fördern. Auf der Veranstaltung im Zeckensalon wollen wir das Projekt vorstellen und mit euch diskutieren, erzählen warum „fairer“ Kaffeehandel nicht unbedingt gerecht und solidarisch ist und über eine beteiligte Kooperative aus Honduras berichten, die sich vor Ort gegen ein Staudamm- und Tagebauprojekt wehrt.

Durch solidarischen Handel, den genossenschaftlichen Vertrieb und ein Schneeballsystem über Fanprojekte und Stadtteilinitiativen soll dabei möglichst viel der Einnahmen, Kleinbäuer_innen, opositionellen Genossenschaften im Herkunftsland, politischen Faninitiativen und Stadtteilprojekten zugute kommen. Damit verbunden sind z.B. bessere Rohkaffeepreise, als die „faire“ Regelung der TransFair-Siegelung vorschreibt. An TransFair wird sich nicht beteiligt, weil wir nicht in fragwürdige Werbekampagnen oder Vertriebsstrukturen wie Supermärkte „investieren“ wollen und uns die sozialen und politischen Rahmenbedingungen vor Ort wichtig sind. Wir unterstützen
Widerstandsbewegungen in Chiapas, Honduras und anderen Regionen und Ländern lieber direkt. Geplant ist oppositionelle Gruppen in den Produktionsländern mit 40 Euro-Cent pro kg Röstkaffee zu unterstützen.
Darüber hinaus sollen mindestens weitere 50 Euro-Cent pro kg Röstkaffee an Fan- und Stadteilinitiativen gehen. Alle die ein solches Projekt unterstützenswert finden, sind eingeladen es zu unterstützen und sich im Rahmen des Zeckensalons zu informieren.